11.11.2019

Ein Hinterhof in Kreuzberg & der Popjournalismus

„Ein Hinterhof in Berlin-Kreuzberg, unweit des Görlitzer Parks. Über einen nur mit Schlüssel zu öffnenden Lift fährt man hoch ins Hauptquartier jener Band, die einst...“

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10.11.2019

"Must See": Lobbyverband der Musikindustrie

Ich war ja dieser Tage als Redner zur Berliner „MostWanted:Music“-Konferenz (MW:M19) eingeladen.

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05.10.2019

Presseverlage an Google. Eine Farce

„Erst war es ein Verbrechen, dass Google Snippets aus Presseartikeln anzeigte, nun ist es ein Verbrechen, dass es keine Snippets mehr anzeigen will, weil der Konzern kein Geld für Leistungsschutzrechte zahlen will.“ (Thierry Chervel, „Perlentaucher“)

Eine kleine aktuelle Farce zum Leistungsschutzrecht:

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15.09.2019

Wie werde ich Popstar?

Musiker*innen aufgepaßt! Die „FAZ“ verrät euch was, nämlich:
„Wie werde ich Popstar?“
So der Titel eines großen Artikels auf den Seiten „Beruf und Chance“. Und wenn es jemand weiß, wie man Popstar wird, dann ist das natürlich die „FAZ“...
Allerdings, der Untertitel wirkt schon etwas desillusionierend: „Nur von der Musik leben – das klingt traumhaft, es schaffen aber nur wenige“. Nun ja, soo wenige sind es auch wieder nicht, jedenfalls jenseits der Kategorie „Popstar“.

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15.09.2019

Ideologische Entkrampfung und Richard Strauss

Er hat es wieder getan: Jan Brachmann, der eingefleischte Cordhosen-Neokon im Klassik-Feuilleton der „FAZ“, betreibt Ehrenrettung für Richard Strauss: „Dank einer ideologischen Entkrampfung erfährt Strauss’ Werk eine neue Bewertung“, behauptet Brachmann. Mal jenseits der Tatsache, daß die Werke von Richard Strauss, seit ich die Szene verfolge (also seit mehr als vier Jahrzehnten) allüberall und rauf und runter gespielt werden, und die Behauptung daher eo ipso schon ein ziemlicher Schmarrn ist – aber worin soll denn nun die „ideologische Entkrampfung“ bestehen?

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15.09.2019

Noch ein Musikpreis!

Was braucht die Musikwelt am wenigsten? Noch einen Musikpreis.

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19.08.2019

Karl Marx über Social Media und Qualitätsjournalismus

„Man hat bisher geglaubt, die christliche Mythenbildung unter dem römischen Kaiserreich sei nur möglich gewesen, weil die Druckerei noch nicht erfunden war. Grade umgekehrt. Die Tagespresse und der Telegraph, der ihre Erfindungen im Nu über den ganzen Erdboden ausstreut, sowie die sogenannten ‚Social Media’ fabrizieren mehr Mythen (und das Bourgeoisrind glaubt und verbreitet sie) in einem Tag, als früher in einem Jahrhundert fertiggebracht werden konnten.“
(Marx an Kugelmann, 27.Juli 1871, MEW 33, S. 252, geringfügig ergänzt)

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23.06.2019

Madonna, Patti und Passierscheine für Musikerinnen über 60

Ist Ihnen auch aufgefallen, wie Teile des Feuilletons und der Pop-Kritik Madonna neuerdings blöd finden? Sie hat schief gesungen beim ESC in Tel Aviv! Sie ist zu alt, nämlich 60 Jahre! Und das neue Album, haha, ist nicht erfolgreich, vermurkst und hirnrissig.
Ja, darf eine so ungeheuer alte Frau überhaupt noch Popmusik betreiben?
Und an welche Pop-Experten darf ich mich wenden, wer stellt künftig die Passier- und Persilscheine für Musikerinnen über 60 Jahre aus, etwa, wenn ich plane, die mittlerweile 72jährige Patti Smith nächstes Jahr wieder auf Tournee zu bringen?

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23.06.2019

Pop-Kritiker können nicht unbedingt zählen...

Aber so richtig zählen können manche Pop-Kritiker sowieso nicht.
Da berichtet der Popredakteur der taz über ein Konzert von Erykah Badu in der kleinen Mehrzweckhalle am Berliner Ostbahnhof und erzählt, die Halle biete „Platz für 7.000 ZuschauerInnen“, und „annähernd so viele“ hätten sich bei dem Konzert auch eingefunden.
Nun, dann hat ein guter Teil des Publikums das Konzert draußen vor der Tür miterleben müssen, denn die „Verti Music Hall“ fasst laut ihrer Webseite nur „bis zu 4.350 Besucher“...

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07.06.2019

Yugen Blakrok! (und zwei Sätze zum Musikjournalismus)

Den Hinweis auf eines der tollsten neuen Alben (in einer an tollen neuen Alben wahrlich nicht armen Zeit) verdanke ich Lars Brinkmann, der Yugen Blakroks „Anima Mysterium“ im aktuellen Heft von „Konkret“ völlig zu Recht als „Platte des Monats“ ausgerufen hat (es ist glaube ich schon ein paar Jahre her, daß ich an dieser Stelle mal geschrieben habe, daß ich unter den meistens nur vier Platten-Rezensionen in „Konkret“ häufig mehr interessante Alben finde als in etlichen Musikmagazinen mit ihrer Flut von Rezensionen...).

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