13.09.2022

Popkultur-Festival ist auf jeden Fall "woke"...

„Kollektive Ansätze, postmigrantische Identitäten, intersektionale Diskurse, inklusive Projekte, diasporische Narrative, queere Positionen und der Bruch mit musikalischen Erwartungen tragen dazu bei, dass ein Raum für gemeinsamen Austausch entsteht.“

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13.09.2022

Popkultur-Festival bleibt in Wohlfühlblase

Aber im Ernst: Das Berliner “PopKultur“-Festival dürfte das mit Abstand am höchsten subventionierte Popmusik-Festival hierzulande sein. Umso trauriger, mit welcher Selbstverliebtheit große Chancen vergeben werden. Man könnte mit all den „kollektiven Ansätzen“, „postmigrantischen Identitäten“, „intersektionalen Diskursen“, „diasporischen Narrativen“ und „queeren Positionen“ ja in die Stadtviertel ziehen, wo derartige Positionen von einer gewissen Brisanz wären – sagen wir: nach Neukölln, nach Marzahn oder in den Wedding, to name just a few.

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11.11.2019

SPD-Müller als Dealmaker für Live Nation

Die Geschäfte von Live Nation, dem weltgrößten Konzertveranstalter und Tickethändler, stehen weltweit in der Kritik und zum Teil unter Beobachtung der Wettbewerbsbehörden, etwa in den USA oder in Großbritannien. Immer mehr Menschen sind über die Imperiengeschäften von Live Nation verärgert und kritisieren den Konzern, der das Konzertgeschäft unserer Tage zu weiten Teilen dominiert.

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11.11.2019

Museum der Moderne in Berlin - Monika "Antoinette" Grütters-Gedächtnisbau ohne Personal und Budget, aber teuer

In Berlin wird ein neues Museum der Moderne gebaut. Und wie das so ist: erst war von Kosten in Höhe von 130 Millionen Euro die Rede, dafür bekomme man eine „Kathedrale der Moderne“. Dann stiegen die geplanten Kosten auf 200 Millionen Euro, sowas kommt halt vor. Mittlerweile ist man, wohlgemerkt noch bevor überhaupt mit dem Bau begonnen wurde, bei 450 Millionen angekommen, das sind 354 Prozent mehr als ursprünglich geplant und vom Bundestag beschlossen. Man hat sich halt bisserl vertan.

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05.10.2019

Wohnungen in Berlin. Eine kleine Rechenfrage, eine kleine Denkfrage.

Vor einigen Jahren hat der Berliner Senat (damals: SPD und Linkspartei) bei der GSW-Privatisierung 65.000 Wohnungen für 400 Millionen Euro quasi verschenkt.
2019 kauft der Berliner Senat (jetzt: SPD, Linkspartei und Grüne) 6.000 Wohnungen für 920 Millionen Euro.
Kleine Rechenfrage: Wie hoch ist der Verlust, und wie hoch der Profit?
Kleine Denkfrage: Wer erzielt den Profit, und wer zahlt die Zeche?

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29.09.2018

Wie viele Kuratoren werden fürs schnarchnasige Einheitskonzert benötigt?

Kennen Sie den? Wie viele Ostfriesen benötigt man, um eine Glühbirne in eine Deckenlampe einzusetzen? Genau.

Aber wie viele (übrigens ausschließlich männliche) Kuratoren benötigt die Senats-eigene Kulturprojekte Berlin GmbH für das Buchen eines an bräsiger Schnarchnasigkeit nur schwerlich zu unterbietenden Konzerts zum Tag der Deutschen Einheit „#1heit“ vor dem Brandenburger Tor mit Nena, Samy Deluxe, Patrice, Philipp Poisel, Namika u.a.?

Es sind, wie bei den Ostfriesen: ganze drei.

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19.09.2018

Berlins Regierender (SPD) sagt Denkmalschutz und meint Unterwerfung unter die Interessen eines Großkonzerns

Was wohl der Regierende Bürgermeister Berlins, Michael Müller (SPD), im Gespräch mit der „FAZ“ über den möglichen „Innovationscampus“ in der Spandauer Siemensstadt meint, wenn er feststellt:

„Siemens erwartet, daß Berlin künftig konstruktiv und flexibel mit dem Thema Denkmalschutz umgeht. Das stellen wir sicher.“

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16.08.2018

Zwei Fragen an das Berliner Pop-Kultur-Festival

Und dann, liebes Berliner Pop-Kultur-Festival, habe ich noch zwei Fragen:

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13.06.2018

"listen to Berlin" - Von CDs, die die Welt nicht braucht, und warum sie doch erscheinen

Liebe Berlin Music Commission!

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13.05.2018

Wie die "NZZ" in Berlin bei Castorf einmal in geistige Untersuchungshaft geriet...

Und wenn sich der Bourgeoisie eine wie auch immer geartete „Kommune“ entgegenstellt? Dann passiert, was schon immer passierte: Die Bourgeoisie schlägt um sich.
So das europäische Geschäftsblatt dieser Klasse, die „Neue Zürcher Zeitung“, in einem erbärmlich schlecht recherchierten, aber umso meinungsfreudigeren Bericht vom Berliner Theatertreffen, der Volksbühne und Castorfs Faust-Inszenierung.

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