China zieht am deutschen Musikmarkt vorbei! Und Superprofite in Mexiko...

10.05.2026

Wenn das Vereinsblättchen der deutschen Musikindustrie, die „Musikwoche“, über den alljährlichen „Global Music Report“ des IFPI-Dachverbands schreibt, dann ist jedes Mal vom „Musikmarkt“ die Rede; gemeint ist die Plattenindustrie. Allerdings fällt der seit etlichen Jahren wesentlich größere Teil des „Musikmarkts“, nämlich die „Live-Industrie“, dabei völlig unter den Tisch, ganz so, als ob sie nicht existieren würde.
 

BlackRock-Chef sorgt sich um Ungleichheit

10.05.2026

Sehr hübsch, wie sich ausgerechnet Larry Fink, der CEO von BlackRock, plötzlich um die Ungleichheit der weltweiten Vermögen sorgt – verursacht nicht etwa von Kapitalorganisatoren wie seinem BlackRock-Konzern, der mit über 12 Billionen Dollar an verwaltetem Vermögen der weltgrößte „Vermögensverwalter“ ist, an allen DAX-Konzernen beteiligt ist und mit seinen „iShares“ auf einen  weltweiten Anteil von gut 37% an allen börsennotierten Fonds (ETFs) kommt. 

Und was macht Live Nation gerade so?

06.04.2026

Und was macht Live Nation gerade so? Der weltgrößte Livemusik-Konzern?
 
Mit der Trump-Regierung hat man sich Anfang März auf einen „Deal“ geeinigt: Die Abspaltung des Ticketing-Bereichs, also Ticketmaster, vom Mutterkonzern ist jetzt plötzlich vom Tisch. Dafür hat Live Nation zugesichert, die eigenen Venues für alle Veranstalter zu öffnen und ihnen zu erlauben, 50 Prozent der Tickets über eine andere Plattform als Ticketmaster anzubieten.

James Blake über das Musikbusiness: Mit Universal und Live Nation brechen!!

08.09.2025

James Blake ist nicht nur ein faszinierender und einflussreicher Musiker und Künstler, er ist offenbar auch ein kluger und nachdenklicher Zeitgenosse.
In einem Interview mit der „Financial Times“ sprach er diesen Monat über seine Sicht auf TikTok, Live Nation, Streaming und „free music“. Für einmal kein banales Spotify-Bashing, wie es bei mediokren deutschen Musiker:innen und selbsternannten „Aktivistinnen“ gang und gäbe ist, sondern eine grundsätzliche Kritik an den Usancen der Musikindustrie unserer Tage.

Taylor Swift, Adele, Live Nation, Omertà

01.01.2025

Aktuell berichtet Andreas Borcholte auf „Spiegel.de“, wie der „Spiegel“ dieses Jahr versucht hat, „ein Interview mit Taylor Swift zu bekommen“. Natürlich vergebens. Swift „vermittelt mit ihren intimen Tagebuchsongs zwar die Illusion, so nahbar wie eine gute Freundin zu sein. Dabei scheint sie jedoch jedes noch so winzige Detail zu kontrollieren, das über ihre Person in die Öffentlichkeit gelangt: Sie berührt also die Massen, bleibt selbst aber unberührbar.“
 

Live Nation (und CTS Eventim) zerschlagen!

16.06.2024

Im April hat der deutsche Quasi-Monopolist CTS Eventim das Festival- sowie das internationale Ticketinggeschäft vom französischen Medienkonzern Vivendi erworben.
Zu dem Deal gehören See Tickets, das zweitgrößte Ticketingunternehmen in Großbritannien, das auch in anderen europäischen Ländern und den USA erfolgreich ist, sowie die Festival-Division „Vivendi Villages“ (u.a. Junction 2/UK und Garorock/F). 

Einige Anmerkungen zur deutschen Festivallandschaft im Sommer 2023

03.08.2023

Was ist los im Festival-Business?
Es hagelt Absagen, manche Festivals greifen zu Verzweiflungstaten und bieten ihre Tickets mit bis zu 30% Rabatt an, andere gehen pleite, und von vielen Festivals hört man atemberaubend schlechte Zuschauer:innen-Zahlen.
Beispiel Tempelhof Festival in Berlin, das FKP Scorpio im Jahr 2022 gewissermaßen als das Gegenstück zum Berliner Lollapalooza (mittlerweile zu Live Nation gehörend) gegründet hatte und das mit 30.000 Zuschauer:innen pro Tag durchaus erfolgreich war.

SPD-Müller als Dealmaker für Live Nation

11.11.2019

Die Geschäfte von Live Nation, dem weltgrößten Konzertveranstalter und Tickethändler, stehen weltweit in der Kritik und zum Teil unter Beobachtung der Wettbewerbsbehörden, etwa in den USA oder in Großbritannien. Immer mehr Menschen sind über die Imperiengeschäften von Live Nation verärgert und kritisieren den Konzern, der das Konzertgeschäft unserer Tage zu weiten Teilen dominiert.

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