"German House" auf der SXSW absagen!
Presseerklärung
Presseerklärung
Nicht so einfach, wenn man heutzutage Boykottaufrufe starten will.
Ich denke auch an den wohlfeilen Aufruf zum Spotify-Boykott (wieder mal…), den die US-Graswurzelbewegung „Indivisible Project“ initiiert hat und der von Bands wie Massive Attack, Sylvan Esso oder auch dem Label Epitaph Records unterstützt wird.
Grund ist, dass das US-Heimatschutzministerium im Jahr 2025 rund 74.000 Dollar für ICE-Rekrutierungsanzeigen auf Spotify ausgegeben hat – Werbung, die auf den kostenlosen Spotify-Benutzerkonten in den USA ausgespielt wurde.
Und das gilt ebenso für Musiker:innen, Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen.
Jüngstes Beispiel: Das sogenannte Aktivrentengesetz, das CDU, CSU und SPD im Bundestag beschlossen haben.
Dieses Gesetz fördert Erwerbstätigkeit im Rentenalter durch steuerliche Anreize. Personen, die nach Erreichen der Regelaltersgrenze (also aktuell 67 Jahre) weiterarbeiten, können bis zu 2.000 Euro monatlich aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung steuerfrei hinzuverdienen.

Apple-Chef Tim Cook kniete vor einigen Wochen im Weißen Haus vor US-Präsident Donald Trump nieder. Als Gastgeschenk für Trump hatte er ein „Kunstwerk“ aus 24-Karat-Gold dabei.
Der US-Präsident gewährte dem Apple-Chef einen Milliardendeal…
(mit Dank für den Hinweis an den „Falter“)
Ein gewisser Henning May aus Köln hat laut „abgeordnetenwatch.de“ 95.000 Euro an die Partei Bündnis 90/Die Grünen gespendet.
Unter seiner Adresse in Köln wurde auch die AnnenMayKantereit GmbH gegründet.
DJ Paul van Dyk (FDP-Mitglied) fühlt sich „von Frau Baerbock in der Welt nicht gut repräsentiert“, weil sie vom „bacon of hope“ (also „Speck der Hoffnung“) spreche statt vom „beacon of hope“, also dem „Leuchtfeuer der Hoffnung“.
Nun gibt es wahrlich jede Menge Gründe, mit Frau Baerbocks Politik nicht einverstanden zu sein, und ja, die „vom Völkerrecht“ kommende Politikerin hat mitunter auch Lübke-artige Aussetzer, aber der Grund, den Herr van Dyk hier gewählt hat, ist ungefähr so vernachlässigenswert wie seine Musik…
"Mehr als ein Fünftel der EU-Bevölkerung ist von Armut bedroht."

Quelle: Financial Times
Bei den Nachwahlanalysen zur Europawahl und zu den Kommunalwahlen in acht Bundesländern fallen vor allem zwei Narrationen auf:
Zum einen, dass bei Parteien wie der EsPeDe oder den Grünen eine „schlechte“ oder „beschissene“ Kampagne für das schlechte Ergebnis verantwortlich sei. Wie wäre es denn, wenn die Parteien eine glaubwürdigere Politik betreiben würden, bei denen die Interessen der Menschen im Mittelpunkt stünden? Das wäre doch mal eine Kampagne…
Aus der Reihe „schlecht gealterte Aussagen“:
Signa sei ein „hervorragendes Immobilienunternehmen“, so der damalige Bürgermeister Hamburgs und heutige Bundeskanzler Scholz 2018.
„Es wurde ein (...) Auswahlverfahren durchgeführt, bei dem von Beginn an der Anspruch an (…) eine verlässliche Realisierung und Finanzierung gekoppelt wurde.“
Tschah.