Bundeskanzler lobt DFB-Team
Bundeskanzler Merz hat unmittelbar nach dem Ausscheiden des DFB-Teams Einsichten getweetet, die er für sich allein hat:

Bundeskanzler Merz hat unmittelbar nach dem Ausscheiden des DFB-Teams Einsichten getweetet, die er für sich allein hat:

Stabil dagegen die italienische Fußball-Nationalmannschaft, die konsequent zum dritten Mal in Folge eine Fußball-Weltmeisterschaft in einem Land boykottiert, in dem eine autoritäre Regierung herrscht und wo permanent Menschenrechtsverletzungen begangen werden:
Nach Rußland 2018, Katar 2022 hat sich Italiens Team auch 2026 geweigert, an der WM in den USA teilzunehmen.
Vorbildhaft!
Presseerklärung
Nicht so einfach, wenn man heutzutage Boykottaufrufe starten will.
Ich denke auch an den wohlfeilen Aufruf zum Spotify-Boykott (wieder mal…), den die US-Graswurzelbewegung „Indivisible Project“ initiiert hat und der von Bands wie Massive Attack, Sylvan Esso oder auch dem Label Epitaph Records unterstützt wird.
Grund ist, dass das US-Heimatschutzministerium im Jahr 2025 rund 74.000 Dollar für ICE-Rekrutierungsanzeigen auf Spotify ausgegeben hat – Werbung, die auf den kostenlosen Spotify-Benutzerkonten in den USA ausgespielt wurde.
Und das gilt ebenso für Musiker:innen, Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen.
Jüngstes Beispiel: Das sogenannte Aktivrentengesetz, das CDU, CSU und SPD im Bundestag beschlossen haben.
Dieses Gesetz fördert Erwerbstätigkeit im Rentenalter durch steuerliche Anreize. Personen, die nach Erreichen der Regelaltersgrenze (also aktuell 67 Jahre) weiterarbeiten, können bis zu 2.000 Euro monatlich aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung steuerfrei hinzuverdienen.

Apple-Chef Tim Cook kniete vor einigen Wochen im Weißen Haus vor US-Präsident Donald Trump nieder. Als Gastgeschenk für Trump hatte er ein „Kunstwerk“ aus 24-Karat-Gold dabei.
Der US-Präsident gewährte dem Apple-Chef einen Milliardendeal…
(mit Dank für den Hinweis an den „Falter“)
Ein gewisser Henning May aus Köln hat laut „abgeordnetenwatch.de“ 95.000 Euro an die Partei Bündnis 90/Die Grünen gespendet.
Unter seiner Adresse in Köln wurde auch die AnnenMayKantereit GmbH gegründet.
DJ Paul van Dyk (FDP-Mitglied) fühlt sich „von Frau Baerbock in der Welt nicht gut repräsentiert“, weil sie vom „bacon of hope“ (also „Speck der Hoffnung“) spreche statt vom „beacon of hope“, also dem „Leuchtfeuer der Hoffnung“.
Nun gibt es wahrlich jede Menge Gründe, mit Frau Baerbocks Politik nicht einverstanden zu sein, und ja, die „vom Völkerrecht“ kommende Politikerin hat mitunter auch Lübke-artige Aussetzer, aber der Grund, den Herr van Dyk hier gewählt hat, ist ungefähr so vernachlässigenswert wie seine Musik…
"Mehr als ein Fünftel der EU-Bevölkerung ist von Armut bedroht."

Quelle: Financial Times