23.06.2017

Harry Belafonte fordert zivilen Ungehorsam gegenüber Trump

Der große Harry Belafonte, 90 Jahre alt, hat dieser Tage den amerikanischen Präsidenten scharf attackiert und dazu aufgerufen, die USA durch zivilen Ungehorsam für Donald Trump „unregierbar“ zu machen. „Ich helfe den Leuten, die Dinge anders zu sehen“, sagte Belafonte früher. Von Künstlern dieses Kalibers und mit dieser Haltung bräuchten wir mehr.

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23.06.2017

Hartwig Masuch über unabhängige Musiker*innen

„Ganz wenige Künstler erzeugen so viel Reibung, dass es warm wird und alle in der Nähe sein wollen. Unabhängigkeit ist das Erfolgsrezept. Unabhängigkeit hat langfristig den Wert der Musikindustrie geschaffen. Schauen Sie sich Hits an, die als Me-too-Songs, als Kopien entstanden sind und die heute keinen Wert mehr haben, weil sie zu leichtgewichtig waren. Und dann schauen Sie sich U2 an, The Clash, die Rolling Stones, Sade. Das sind nur einige wenige Beispiele. Musik, die sich nicht direkt ableiten lässt, schafft Wert und loyale Hörer.“

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11.05.2017

Jimmy Chamberlin (Smashing Pumpkins) über Streaming und Plattenfirmen

Der Musiker Jimmy Chamberlin (Smashing Pumpkins) über Streaming:

„Streaming ist eine Riesenchance für Musiker. Wenn die Radiostationen früher einen Siong gespielt haben, wurde man einmal bezahlt. Auch wenn 100.000 Leute das Lied gehört haben. Heute wird man 100.000-mal bezahlt. Natürlich sind es kleinere Beträge, aber die Marktsättigung liegt auch erst bei zehn Prozent.“

...und über Plattenfirmen:

„...es war nie fair. Die Plattenfirmen waren noch nie die Freunde der Musiker.“

(Interview in „Der Tagesspiegel“, 8.5.2017)

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04.01.2017

Zum Jahresbeginn: Der Zustand der Welt ist änderbar!

Das Jahr 2016 hatte eine schlechte Presse. Mehr war aber auch nicht – heutzutage ist eben alles Medienkrams und Propaganda.

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18.12.2016

Gisela May, Hilmar Thate und das "Lied der Kommunarden"

Frage: „Sie waren in der SED – warum?“

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18.12.2016

Erfahrungen von Musiker*innen mit Plattenfirmen, Folge 15

„Wegen ‚Alles hin, hin, hin’ hatten wir dann auch unser einziges Treffen mit einer Major-Plattenfirma. Der Typ war ein Kotzbrocken, den könnte man so gar nicht erfinden. Selten einen Typen in einem halbstündigen Gespräch so viel homophoben und sexistischen Müll quasseln gehört.“ (Andreas Spechtl in „Futur II. Die Gruppe Ja, Panik“)

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