18.12.2016

"Charta der digitalen Grundrechte", und Presse als Gewerbe

Mit großem Getöse wurde unlängst eine „Charta der Digitalen Grundrechte“ präsentiert. Die Initiative zeigt vor allem, daß auch renommierte deutsche Intellektuelle und Netzaktivisten das „Neuland“ nicht so recht verstanden haben – denn ihre Initiative geht davon aus, daß es der Staat sei, der uns Bürger*innen vor dem Internet schützen müsse. „Die ursprüngliche Idee, dem Netz eine globale Verfassung zu geben, um es vor staatlichen Übergriffen zu schützen, wird in ihr Gegenteil verkehrt.“ (Wolfgang Michal)

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18.12.2016

Teures deutsches Internet erschwert Streaming und schadet Künstlern und der Musikindustrie

Was dem Streaming (und somit indirekt auch der Musikindustrie) massiv schadet, sind jedenfalls teure Internetkosten. Der mobile Datenverkehr ist das Rückgrat der Zukunftswirtschaft, könnte man sagen. Und was fällt uns auf? In Deutschland sind die normalen Smartphone- oder Tablet-Tarife wesentlich teurer als anderswo. Gleichzeitig drosseln hierzulande die Anbieter das Tempo des Datenverkehrs bereits nach wenigen Gigabytes.
Im „Handelsblatt“ gab es am 13.12.2016 eine interessante Übersicht:

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12.11.2016

Biermann vs. Snowden

Ach ja, ein gewisser Wolf Biermann hält Edward Snowden übrigens für einen „Feigling“ und disqualifiziert sich damit wieder einmal auf vortrefflichste Art und Weise selbst.

Während Arundhati Roy Snowden und Assange als die zwei berühmtesten „Refugees of the Lifestyle Wars“ bezeichnet und ihr Whistleblowing als „Realpolitik“. Wenn man das denn so bezeichnen will – dann würde ich mir jedenfalls mehr Realpolitik dieser Art und weniger Altherren-Feuilletongeschwätz a la Biermann wünschen.

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