04.04.2017

Vinicio Capossela veröffentlicht deutsches Video

Im Mai und Juli kommt der große Vinicio Capossela mit Band auf Tour nach D und CH, und am 28.4. wird sein aktuelles (und, sagen wir wie's ist: geniales!) Doppel-Album endlich auch in D veröffentlicht. Und zu diesem doppelten Anlaß hat Vinicio eigens für seine deutschsprachigen Fans ein YouTube-Video zusammengestellt. Starring: keine Geringeren als Calexico, Howe Gelb, Los Lobos, Flaco Jimenez u.a.m.

Die Tourdaten hier. Die Ticketlinks führen euch in D immer auch zu den günstigsten Tickets (per Print at Home).
 

01.03.2017

讲座与对话“音乐产业

讲座与对话“音乐产业
Genau: "Das Geschäft mit der Musik" kommt nach Beijing!
Am Samstag, 25.März 2017, halte ich einen Vortrag zu meinem Buch "Das Geschäft mit der Musik" in Beijing, und zwar im Goethe-Institut Beijing im 798 Art District. Achtung: Schon um 13.30 Uhr!
Gast ist der DJ Zhang Youdai. Den - hoffentlich... - unterhaltsamen Vortrag (mit laufenden und stehenden Bildern) halte ich in deutscher Sprache, er wird simultan in Mandarin übersetzt. Im Anschluß Gespräch und Diskussion. Eintritt frei!
Um ehrlich zu sein: Ich freu mich wie ein kleines Kind darauf, den Vortrag, mit dem ich zuletzt auch auf Festivals wie Fusion Festival oder A Summer's Tale zu Gast war, in China halten zu dürfen!
Wir sehen uns.
Und hier die Infos nochmal komplett:
讲座与对话“音乐产业”
Vortrag und Gespräch „Das Geschäft mit der Musik“
25/03 13:30 – 15:00
主讲:贝尔特霍德
赛里格(音乐经纪人,作者)
对谈嘉宾:张有待(著名电台 DJ)
语言:中德
Referent: Berthold Seliger (Konzertagent, Autor)
Gast: Zhang Youdai (DJ)
Sprache: Deutsch, Chinesisch
01.03.2017

Harry Belafonte 90!

Harry Belafonte - happy birthday!
Einer der allergrößten Musiker und Künstler unserer Zeit wird heute 90 Jahre alt.
Jenseits der Größe seiner musikalischen Interpretationen, die einzigartig sind, begeistert mich immer wieder das politische Engagement Belafontes: Gegen Rassismus, gegen Unterdrückung, für Meinungsfreiheit und die Gleichheit aller Menschen. In seiner unbedingt lesenswerten Autobiografie "My Song" (meine Rezension aus "Konkret" findet ihr hier) beschreibt Belafonte all seine politischen Kämpfe und sagt: "Ich war kein Künstler, der Aktivist geworden war. Ich war ein Aktivist, der Künstler geworden war. Ich war von dem Bedürfnis getrieben, mich gegen jede Ungerechtigkeit auf jede mir mögliche Weise aufzulehnen."
Ein Vorbild für Musiker*innen unserer Tage, ein Vorbild aber auch für jeden Menschen unserer Zeit. "Ich helfe den Leuten, die Dinge anders zu sehen"... kann es einen besseren Grund geben, Musik zu machen?
Man könnte diesen großen Künstler mit vielen wunderbaren Songs seiner Karriere ehren - ich habe eine frühe, reduzierte, aber umso intensivere Version eines Songs ausgewählt, der zu meinen absoluten Lieblingssongs überhaupt zählt:

 

10.02.2017

Patti Smith and her band: Zwei Open Airs im Sommer 2017!

Im Sommer 2017 kommt Patti Smith mit ihrer Band das erste Mal seit der schon legendär gewordenen „40 years of Horses“-Tour zu leider nur zwei Open Air-Konzerten nach Deutschland:
Patti Smith and her band
15.08.2017 Berlin, Zitadelle
16.08.2017 Hamburg, Stadtpark

"Sängerin, Frontfrau, Performerin, Mystikerin, Dichterin, Malerin, Fotografin – Bilder-Macherin im schönsten Sinn des Wortes, das ist Patti Smith. Es gibt keine wie sie in unserer Gegenwart, sorgsame Sammlerin und Bewahrerin im Reich der Toten und der Lebenden, Begleiterin in der Wirklichkeit und in den Träumen.“  (Rose-Marie Gropp in der „FAZ“).

Die günstigsten Tickets gibt es wie immer auf unserer Homepage per "Print at home"-Verfahren - Sie drucken sich IHre Tickets zuhause aus, ohne weitere Zusatzgebühren zu bezahlen. Keine überhöhten Versandgebühren, keine skandalösen "Print at Home"-Gebühren! (Bitte beachten Sie, daß dies nur für Tickets gilt, die bei Ticketmaster und über unsere Homepage erworben werden; die anderen Ticketinganbieter, bei denen wir unsere Tickets ebenfalls anzubieten gezwungen sind, nehmen in aller Regel Print at Home-Gebühren)

01.02.2017

Rebeca Lane heute, 1.Februar, in 3sat Kulturzeit!

Ein Team von "Kulturzeit" hat den Auftritt von Rebeca Lane in München letzte Woche besucht, Teile der Show gefilmt und Rebeca interviewt.
Heute, 1.Februar, ab 19.20 in "Kulturzeit" auf 3sat - watch out!

01.02.2017

Alejandro Escovedo: Venue in Berlin geändert!

Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Show von Alejandro Escovedo & Band vom Austerclub ins Quasimodo verlegt.
Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

12.01.2017

Jambinai bei Tracks (Arte)

Das Magazin „Tracks“ auf Arte hat am 23.12.2016 ein Porträt von Jambinai ausgestrahlt. Ein Arte-Team hat die Band bei ihrem Berlin-Debüt in der Kantine des Berghain im Sommer 2016 begleitet, interviewt und einen Teil der Show mitgefilmt.

Das Konzert war sensationell gut, und die Bandmitglieder waren im Interview natürlich von ausgesuchter asiatischer Höflichkeit, aber zum Teil war es auch echt lustig – seht selbst:

12.01.2017

Musik von diesem und anderem Planeten

Selbsterwähnungs-Business: Für die aktuelle Ausgabe der großartigen österreichischen Zeitschrift VERSORGERIN habe ich einen Artikel mit dem Titel „Musik von diesem und anderem Planeten“ verfaßt, Untertitel „Marginalien aus meinem musikalischen Alltag im November 2016“ (das Thema dieser Ausgabe ist „Alltag“…).
Es geht um Weihnachtsalben der Musikindustrie, um The Mekons, Arnold Schönberg, Herbert Marcuse, den Andromeda-Nebel, Blind Willie Johnson, Ludwig van Beethoven, Leonard Cohen, Chance The Rapper, Wanda, Lambchop und die Demokratisierung des Musiklebens, und ich habe versucht, diese Musiker und die kulturindustriellen Phänomene miteinander ins Gespräch zu bringen. Online steht die ungekürzte Version, mit Musikbeispielen.

12.01.2017

Gema-Urteil: Die Künstler haben die Macht!

Selbsterwähnungs-Business I: GEMA-Urteil: Die Künstler haben die Macht! Für iRights.info habe ich das aktuelle Urteil des Berliner Kammergerichts kommentiert, das die Rechte der Musiker stärkt und der pauschalen GEMA-Zahlung von Künstlertantiemen an die Verwertungsindustrie einen Riegel vorschiebt.

12.01.2017

Youtube und Gema: Kommentar

Selbsterwähnungs-Business II:„Jetzt auch in Deutschland verfügbar..." Für die Jungle World habe ich die Einigung von Youtube und Gema analysiert und kommentiert. Auch online.

12.01.2017

Walkabouts-Neuerscheinung

Eine der ganz großen Stärken der Walkabouts waren immer ihre außergewöhnlichen Coverversionen, die sie meistens als Zugaben spielten, und die sie zu hervorragenden Alben eigener Berechtigung zusammenfaßten – sei es "Satisfied Mind" (1993), das viele für ihr bestes Album überhaupt halten (so etwa das MOJO Magazin, das dieses Album 2013 zu einem der „fünf besten Americana-Alben aller Zeiten kürte"), sei es "Train Leaves At Eight" (2001) mit europäischen Songs von Theodorakis oder Die Regierung. Diese beiden Alben sind nun von Glitterhouse für eine Box namens "Feel Like Home/Cover Albums" neu gemastert worden; außerdem befinden sich in der Box zwei Live-Mitschnitte aus der Entstehungszeit der beiden Cover-Alben.
Man kann von solcherart LP/CD-Boxen kurz vor Weihnachten halten, was man mag, diese hier scheint mir eine schöne Werkschau einer sehr besonderen Band zu sein. Und bevor mich jetzt wieder alle fragen: Nein, die Walkabouts haben sich nicht aufgelöst, aber ebenfalls nein, ich weiß nicht, wann sie wieder auf Tour gehen werden - in naher Zukunft jedenfalls nicht...

12.06.2016

Kraftwerk vs. Pelham

In der aktuellen Ausgabe der „Jungle World“ findet ihr meinen Artikel über „Kraftwerk vs. Pelham: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellt künstlerische Freiheit über Eigentumsrechte“ unter dem von der Redaktion gewählten Titel „In der Schule gepennt“. Es geht um Sampling, um die Beatles, darum, welche Stücke Kraftwerk bei ihren eigenen Stücken gesampelt haben, um Geniekult und die Abwertung „irgendwelcher Knöpfchendreher“, um den Popkanon und darum, wie im Urheberrecht immer auch weißes Herrschaftsdenken mit all seiner Semiotik festgeschrieben ist. -

12.06.2016

Merle Haggard Versorgerin

Für das großartige österreichische Magazin „Versorgerin“
habe ich einen Text über Merle Haggard
geschrieben. Entlang einiger seiner wichtigsten Songs und anhand eines Konzerts
von The Hag, das ich 2013 in
Austin/Texas besucht habe, denke ich über die Widersprüchlichkeit nach, daß
große US-Singer/Songwriter zwar über die Situation der Arbeiter und der unteren
Mittelschicht hervorragende Songs schreiben, aber gleichzeitig dem zuneigen,
was wir die politische Rechte nennen würden – auch wenn dieses
Rechts-Links-Dingens in den USA nicht so einfach funktioniert, wie man denken
mag: Im aktuellen Heft von „Konkret“ erklärt Johannes Simon z.B. sehr
anschaulich, warum das neoliberale Establishment in den USA gegen Trump Sturm
läuft: „Es gibt einen Kandidaten, der
offen ausspricht, daß der Irak-Krieg ein ‚Riesenfehler’ war und der sagt: ‚Sie
haben uns angelogen! Es gab keine Massenvernichtungswaffen, und sie wußten
das!’ Der verspricht, sein Plan einer Gesundheitsversorgung würde ‚alle
umfassen’ und die enorme Macht der Pharmaunternehmer und Versicherer brechen. (...)
Und der alle anderen Kandidaten von Großspendern gekauft nennt, denen sie
dienten ‚wie Handpuppen’.“ Während eben Hillary die Vertreterin der
Großbanken, der Wall Street ist...

Wir werden in den Songs von Haggard, Cash (der in meinem
Text auch vorkommt) oder Nelson keine Dialektik, keine Rebellion, keinen
Widerstand finden, ebenso wenig wie in der US-Gesellschaft – warum sind ihre
Songs dennoch so wichtig? Mal abgesehen davon, daß in den meisten Songs der
Popkultur und speziell in der unserer Tage, bei all den Wandas und
AnnenMeyKantereits, weder Arbeiter*innen noch Haltung überhaupt zu finden sind
und allein deswegen schon jeder Song eines Merle Haggard mehr wiegt als die
ganze Jahrzehntproduktion der genannten Bands. Die längere Version des Textes
ist online, mit
zahlreichen Videos; diese Version dient auch einer Werkeinführung für
diejenigen, die Merle Haggard noch kaum kennen. –

03.01.2016

BS Interview Neue Westfälische

Selbsterwähnungs-Business: Stefan Brams hat mich für die „Neue Westfälische“ zu meinem Buch „I
Have A Stream“ interviewt. Das Gespräch mit dem schönen Titel „ARD und ZDF brechen das Gesetz“ ist
auch online zu finden.

03.01.2016

Urheberrecht? Copyright?

Selbsterwähnungs-Business: Dieser Tage ist die aktuelle Ausgabe der
Literaturzeitschrift „Neue Rundschau“
im Fischer-Verlag erschienen mit dem Thema „Urheberrecht, Copyright, Künstler“.
Auf über 300 Seiten zahlreiche Beiträge zum Thema von Schriftstellern,
Musikern, Kulturarbeitern, Praktikern, darunter mein längerer Text „Urheberrecht? Copyright?“ Leider nicht
online. –

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