23.06.2017

Local Trash Music in China und hierzulande

In Yunnan im Südwesten Chinas gibt es in vielen Städten eine Art „Local Trash Music“:
Wenn die Müllwagen durch die Straßen fahren, erklingt eine Melodie, um die Leute daran zu erinnern, ihren Müll aus den Häusern zu tragen und in die Müllwagen zu werfen, die täglich durch die Straßen fahren.
Diese Melodien sind in einigen Städten eingängig und simpel und europäisch, aber in Shuhe bei der alten Königsstadt Lijiang habe ich diese hübsche Bollywood-artige „Local Trash Music“ erleben dürfen:

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03.06.2017

Deutsche Qualitätsmedien: Weltgrößter Klimasünder? China!

Die deutschen Qualitätsmedien schaffen es, in ein und derselben Tagesschau oder in ein und demselben Buch ihrer Zeitungen zum einen China dafür zu kritisieren, daß das Land „der größte Klimasünder“ der Welt sei, und zum anderen China dafür zu kritisieren, daß die deutsche Automobilindustrie durch die Entscheidung der chinesischen Regierung, daß ab 2018 jedes vierte zugelassene Auto in China einen Elektromotor haben soll, massiv benachteiligt werde.
Ja was denn nun?

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28.03.2017

Vom Untergang des Abendlands

Top-Bestseller in einem der führenden unabhängigen Buchläden Chinas: Englische Version von Oswald Spenglers "Der Untergang des Abendlandes" von 1918/1922.

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22.02.2017

China: Das Gute siegt doch! oder: Wie der Bauer Wang Enlin einmal einen staatlichen Chemiekonzern erfolgreich verklagt hat

Das ist bisher meine Lieblings-Meldung des Jahres:

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18.12.2016

Bürgerproteste in China

Anders als in der bundesdeutsche Parteien- & Hinterzimmer-Diktatur herrschen andernorts die Bürger*innen, wie uns ausführlich die „FAZ“ erläutert: „Chinesen verhindern den Bau einer Atomanlage. Bürgerproteste haben den Bau einer Wiederaufbereitungsanlage gestoppt“, berichtet die Zeitung vom erfolgreichen Widerstand der Bevölkerung. Nun gibt es natürlich einige Unterschiede zwischen der BRD und China, und einer besteht allein schon daran, daß hierzulande noch keine Regierung wegen noch so umfassender Bürgerproteste rasch vom Bau eines Atomprojekts Abstand genommen hätte.

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02.09.2016

Wieso kaufen uns die Chinesen auf?

„Wieso kaufen uns die Chinesen auf?“, fragt das österreichische Magazin „Profil“ in einer Schlagzeile. Mal abgesehen von dem merkwürdigen „uns“ in dieser Frage (also, ich wurde bisher nicht aufgekauft, und meine Nachbarn auch nicht – oder sind die Firmen und Konzerne gemeint, an denen sich chinesische Konzerne beteiligen? und wenn das so gemeint war, seit wann gehören „uns“ diese Konzerne? oder geht es um Fußballvereine, die von „den Chinesen“ gekauft werden? Rätsel über Rätsel...), dürfte die Antwort einfach zu geben sein: Weil sie es können.

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