01.02.2017

Rebeca Lane heute, 1.Februar, in 3sat Kulturzeit!

Ein Team von "Kulturzeit" hat den Auftritt von Rebeca Lane in München letzte Woche besucht, Teile der Show gefilmt und Rebeca interviewt.
Heute, 1.Februar, ab 19.20 in "Kulturzeit" auf 3sat - watch out!

01.02.2017

Alejandro Escovedo: Venue in Berlin geändert!

Aufgrund der großen Nachfrage wurde die Show von Alejandro Escovedo & Band vom Austerclub ins Quasimodo verlegt.
Die Karten behalten ihre Gültigkeit.

12.01.2017

Jambinai bei Tracks (Arte)

Das Magazin „Tracks“ auf Arte hat am 23.12.2016 ein Porträt von Jambinai ausgestrahlt. Ein Arte-Team hat die Band bei ihrem Berlin-Debüt in der Kantine des Berghain im Sommer 2016 begleitet, interviewt und einen Teil der Show mitgefilmt.

Das Konzert war sensationell gut, und die Bandmitglieder waren im Interview natürlich von ausgesuchter asiatischer Höflichkeit, aber zum Teil war es auch echt lustig – seht selbst:

12.01.2017

Musik von diesem und anderem Planeten

Selbsterwähnungs-Business: Für die aktuelle Ausgabe der großartigen österreichischen Zeitschrift VERSORGERIN habe ich einen Artikel mit dem Titel „Musik von diesem und anderem Planeten“ verfaßt, Untertitel „Marginalien aus meinem musikalischen Alltag im November 2016“ (das Thema dieser Ausgabe ist „Alltag“…).
Es geht um Weihnachtsalben der Musikindustrie, um The Mekons, Arnold Schönberg, Herbert Marcuse, den Andromeda-Nebel, Blind Willie Johnson, Ludwig van Beethoven, Leonard Cohen, Chance The Rapper, Wanda, Lambchop und die Demokratisierung des Musiklebens, und ich habe versucht, diese Musiker und die kulturindustriellen Phänomene miteinander ins Gespräch zu bringen. Online steht die ungekürzte Version, mit Musikbeispielen.

12.01.2017

Gema-Urteil: Die Künstler haben die Macht!

Selbsterwähnungs-Business I: GEMA-Urteil: Die Künstler haben die Macht! Für iRights.info habe ich das aktuelle Urteil des Berliner Kammergerichts kommentiert, das die Rechte der Musiker stärkt und der pauschalen GEMA-Zahlung von Künstlertantiemen an die Verwertungsindustrie einen Riegel vorschiebt.

12.01.2017

Youtube und Gema: Kommentar

Selbsterwähnungs-Business II:„Jetzt auch in Deutschland verfügbar..." Für die Jungle World habe ich die Einigung von Youtube und Gema analysiert und kommentiert. Auch online.

12.01.2017

Walkabouts-Neuerscheinung

Eine der ganz großen Stärken der Walkabouts waren immer ihre außergewöhnlichen Coverversionen, die sie meistens als Zugaben spielten, und die sie zu hervorragenden Alben eigener Berechtigung zusammenfaßten – sei es "Satisfied Mind" (1993), das viele für ihr bestes Album überhaupt halten (so etwa das MOJO Magazin, das dieses Album 2013 zu einem der „fünf besten Americana-Alben aller Zeiten kürte"), sei es "Train Leaves At Eight" (2001) mit europäischen Songs von Theodorakis oder Die Regierung. Diese beiden Alben sind nun von Glitterhouse für eine Box namens "Feel Like Home/Cover Albums" neu gemastert worden; außerdem befinden sich in der Box zwei Live-Mitschnitte aus der Entstehungszeit der beiden Cover-Alben.
Man kann von solcherart LP/CD-Boxen kurz vor Weihnachten halten, was man mag, diese hier scheint mir eine schöne Werkschau einer sehr besonderen Band zu sein. Und bevor mich jetzt wieder alle fragen: Nein, die Walkabouts haben sich nicht aufgelöst, aber ebenfalls nein, ich weiß nicht, wann sie wieder auf Tour gehen werden - in naher Zukunft jedenfalls nicht...

12.06.2016

Merle Haggard Versorgerin

Für das großartige österreichische Magazin „Versorgerin“
habe ich einen Text über Merle Haggard
geschrieben. Entlang einiger seiner wichtigsten Songs und anhand eines Konzerts
von The Hag, das ich 2013 in
Austin/Texas besucht habe, denke ich über die Widersprüchlichkeit nach, daß
große US-Singer/Songwriter zwar über die Situation der Arbeiter und der unteren
Mittelschicht hervorragende Songs schreiben, aber gleichzeitig dem zuneigen,
was wir die politische Rechte nennen würden – auch wenn dieses
Rechts-Links-Dingens in den USA nicht so einfach funktioniert, wie man denken
mag: Im aktuellen Heft von „Konkret“ erklärt Johannes Simon z.B. sehr
anschaulich, warum das neoliberale Establishment in den USA gegen Trump Sturm
läuft: „Es gibt einen Kandidaten, der
offen ausspricht, daß der Irak-Krieg ein ‚Riesenfehler’ war und der sagt: ‚Sie
haben uns angelogen! Es gab keine Massenvernichtungswaffen, und sie wußten
das!’ Der verspricht, sein Plan einer Gesundheitsversorgung würde ‚alle
umfassen’ und die enorme Macht der Pharmaunternehmer und Versicherer brechen. (...)
Und der alle anderen Kandidaten von Großspendern gekauft nennt, denen sie
dienten ‚wie Handpuppen’.“ Während eben Hillary die Vertreterin der
Großbanken, der Wall Street ist...

Wir werden in den Songs von Haggard, Cash (der in meinem
Text auch vorkommt) oder Nelson keine Dialektik, keine Rebellion, keinen
Widerstand finden, ebenso wenig wie in der US-Gesellschaft – warum sind ihre
Songs dennoch so wichtig? Mal abgesehen davon, daß in den meisten Songs der
Popkultur und speziell in der unserer Tage, bei all den Wandas und
AnnenMeyKantereits, weder Arbeiter*innen noch Haltung überhaupt zu finden sind
und allein deswegen schon jeder Song eines Merle Haggard mehr wiegt als die
ganze Jahrzehntproduktion der genannten Bands. Die längere Version des Textes
ist online, mit
zahlreichen Videos; diese Version dient auch einer Werkeinführung für
diejenigen, die Merle Haggard noch kaum kennen. –

12.06.2016

Kraftwerk vs. Pelham

In der aktuellen Ausgabe der „Jungle World“ findet ihr meinen Artikel über „Kraftwerk vs. Pelham: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts stellt künstlerische Freiheit über Eigentumsrechte“ unter dem von der Redaktion gewählten Titel „In der Schule gepennt“. Es geht um Sampling, um die Beatles, darum, welche Stücke Kraftwerk bei ihren eigenen Stücken gesampelt haben, um Geniekult und die Abwertung „irgendwelcher Knöpfchendreher“, um den Popkanon und darum, wie im Urheberrecht immer auch weißes Herrschaftsdenken mit all seiner Semiotik festgeschrieben ist. -

03.01.2016

I Have A Stream @ Spex-Lesercharts 2015

Selbsterwähnungs-Business III: Die Leser*innen von „Spex“ haben gesprochen und mein neues
Buch „I Have A Stream“ auf Platz 17 der
„Bücher des Jahres 2015“ gewählt, knapp hinter Morrisey, Rüdiger Safranski
und T.C. Boyle, die die Plätze 14-16 belegen, und immerhin vor z.B. Miranda
July. For what it’s worth, ich mache mir keine Illusionen, was das bedeutet,
wahrscheinlich ists bei diesen Leser-Charts so wie bei den deutschen
Single-Charts, wenn da 5 oder 10 Leute für einen voten, ist man schon in den
Top 20. Aber immerhin. Und auf Platz 17 der Redaktions-Alben-Charts sind Die
Nerven, auf Platz 17 der Leser-Album-Charts finden sich Tame Impala, bei den
Singles Viet Kong, bei den Musikvideos K.I.Z., bei den Magazinen Wire (was
ehrlich gesagt einigermaßen deprimierend ist, so weit hinten...), und bei den
Filmen Andreas Dresens „Als wir träumten“. Vielen Dank an alle Leser*Innen und
Supporter*Innen!

03.01.2016

BS Interview Neue Westfälische

Selbsterwähnungs-Business: Stefan Brams hat mich für die „Neue Westfälische“ zu meinem Buch „I
Have A Stream“ interviewt. Das Gespräch mit dem schönen Titel „ARD und ZDF brechen das Gesetz“ ist
auch online zu finden.

03.01.2016

Neu in dieser Agentur: Jambinai

Neu in dieser Agentur: Die südkoreanische Band Jambinai. Klassische koreanische Instrumente geben den Ton an,
vermischen sich mit elektronischen Loops und explodieren in rockigen Riffs,
metallischen Beats und psychedelischem Post-Punk – ein faszinierender Mix von
Tradition und Moderne, der sich aus der Konfrontation von fernöstlichen
Traditionen mit westlicher (und asiatischer, schließlich ist Korea das
asiatische Pop-Land…) Popkultur. Irgendwie „Postrock“, wenn das nicht so ein
dämlicher Begriff wäre. Im Mai 2016 erscheint ihr zweites Album bei Bella Union
(!), und auf Tour dann von Juni bis August 2016. –

03.01.2016

Urheberrecht? Copyright?

Selbsterwähnungs-Business: Dieser Tage ist die aktuelle Ausgabe der
Literaturzeitschrift „Neue Rundschau“
im Fischer-Verlag erschienen mit dem Thema „Urheberrecht, Copyright, Künstler“.
Auf über 300 Seiten zahlreiche Beiträge zum Thema von Schriftstellern,
Musikern, Kulturarbeitern, Praktikern, darunter mein längerer Text „Urheberrecht? Copyright?“ Leider nicht
online. –

03.01.2016

Noura Mint Seymali @ Arte Tracks

An Weihnachten war sie auf Arte im Porträt: Noura
Mint Seymali! Das Magazin „Tracks“
hat einen Beitrag über Noura Mint Seymali und ihre Band hergestellt, mit
Live-Aufnahmen des ausverkauften und bejubelten Berliner Konzerts in der
Kantine des Berghain („Tradition und
Moderne verflechten sich hier in erstaunlicher Weise; schnell hört man auf,
nach irgendwelchen musikalischen Vergleichen zu suchen und überläßt sich ganz
dem Klang des Gesangs und der Trance, die aus den Repititionen entsteht. (…)
Das macht das Glück nur noch größer, mit dem sie ihr Publikum an diesem Abend
beschenkt.“ Jens Balzer in
der „Berliner Zeitung“) und mit Interviews. Der Beitrag kann auch noch auf unbestimmte Zeit im Netz in der Arte-Mediathek betrachtet werden: Hier! –

03.01.2016

Abschied von Bratsch

Abschied: Die französische Band Bratsch
spielte am 1.11.2015 in Dresden ihr letztes Deutschland-Konzert als Abschluß
einer fast komplett ausverkauften und von hingerissenen Fans allüberall mit
Standing Ovations bedachten letzten Tournee hierzulande. Vom 26. bis 30.
Dezember spielten Bratsch ihre allerletzten offiziellen Konzerte überhaupt im
legendären Pariser Théâtre du Soleil von Ariane Mnouchkine (deren
faszinierender Moliere-Film sicher vielen in Erinnerung ist). Es waren faszinierende Konzerte voller Größe, Tiefe und auch ein wenig Sentimentalität.Die Traurigkeit angesichts dessen, daß diese Band nicht mehr live auftreten wird, ist allerdings kleiner als das Glück, diese Band kennen und mit ihr gearbeitet haben zu dürfen.Ich verneige mich
vor der Größe dieser Band. Adieu, Bratsch! –

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