Photo: Matthew Welch

Take All My Loves. 9 Shakespeare Sonnets

Erschienen bei: Deutsche Grammophon
Tourdaten: 
16.07.2018
Essen, Lichtburg *
17.07.2018
Berlin, Apostel-Paulus-Kirche *
24.07.2018
Frankfurt, Palmengarten (open air)
* w. special guest The Hidden Cameras
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All These Poses Tour:
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13.04.2019
Hamburg, Kampnagel
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Rufus Wainwright

„Ein Künstler, der in seinen Konzerten die Zuschauer-Herzen einsammelt“, meint der „Rolling Stone“ (D),  und die „New York Times“ rühmt seine genuine originality“: Ganz sicher, Rufus Wainwright ist einer der herausragenden Sänger, Komponisten und Songwriter unserer Zeit, und er wandelt jenseits aller ausgetretenen Pfade zwischen Pop und Klassik – einer der ganz großen kanadischen Popstars.

Rufus Wainwright hat acht von der Kritik gefeierte und vom Publikum geliebte Studioalben eingespielt (hinzu kommen drei Live-Alben und drei DVDs), zahlreiche Songs für Soundtracks (u.a. „Shrek“) aufgenommen, eine klassische Oper komponiert (und seine zweite Oper wird Ende 2018 in Kanada Premiere haben) und schrieb für Robert Wilsons Theaterstück „Shakespeares Sonette“ (Berliner Ensemble) die Musik, die auch in einem Album für die Deutsche Grammophon zu hören ist.
Schon sein erstes Album wurde vom „Rolling Stone“ zu einem der besten Alben des Jahres gekürt. Leider hat sich Rufus Wainwright in der Vergangenheit hierzulande eher rar gemacht, zuletzt spielte er 2014 in der Berliner Apostel-Paulus-Kirche und im Sommer  2017 in der Hamburger Elbphilharmonie ausverkaufte Shows. Doch das wird sich nun ändern – Rufus Wainwright wird künftig häufiger in Deutschland zu hören und zu sehen sein…

Bereits im Frühjahr und Sommer 2018 wird Rufus Wainwright nach Deutschland kommen – solo mit seinem Flügel und einer Art „Best of“: eigene Popsongs querbeet durch sein Schaffen, die wundervoll gesetzten Vertonungen einiger Shakespeare-Sonette sowie Cover-Versionen bis hin zu Auszügen aus seinem sensationellen Judy Garland-Programm sollen auf dem Programm stehen. Und so wird sich auch das hiesige Publikum kaum der Faszination dieses genialen Songwriters und Performers entziehen können, der u.a. 2014 als erster Musiker überhaupt fünf Abende am Londoner Opernhaus Covent Garden ausverkauft hat, bei der legendären „Last Night of the Proms in the Park“ oder auch in der Doku „Sing Me The Songs That Say I Love You“ über seine Mutter, die legendäre Kate McGarrigle, zu sehen war.

„Mit stehenden Ovationen hat das Publikum in der Elbphilharmonie den amerikanisch-kanadischen Songwriter Rufus Wainwright gefeiert. Wainwright erschafft im Großen Saal mit seiner Stimme, kleinen Gesten und entwaffnendem Witz eine intime, familiäre Stimmung. (…) Am Ende springen die Zuschauer immer wieder auf, klatschen mit in Richtung Bühne ausgestreckten Armen. Die Zuneigung des Publikums ist mit Händen zu greifen an diesem wunderschönen, rührenden, witzigen, zerbrechlichen Konzertabend.“   (NDR)

„Der vielleicht größte, sicher größenwahnsinnigste Songwriter seiner Generation. (…) Man müßte mit betonierter Homophobie und Taubheit gestraft sein, um die Kunst des Rufus Wainwright nicht als monumental würdigen zu können. Doch diese Musik betört nicht nur im groß Gedachten und Gemachten, in barockem Reichtum und melodramatischem Applomb – Wainwright schafft auch Momente von feinster Gefühlsregung, seismischem Erfassen delikatester Emotionen.“   (Rolling Stone)

„An das Konzert, das Rufus Wainwright im ausverkauften franz.K in Reutlingen gab, wird man sich noch lange erinnern – ein ganz Großer hat sich im kleinen Club an den Flügel gesetzt. (…)
Wenn er singt, lauscht das Publikum mit Gänsehaut. Wainwright ist ein schlichtweg formidabler Songwriter, hat glänzende Pop-Ohrwürmer komponiert und Stücke, bei denen sein Faible für die Klassik, die Oper, das Barock hörbar wird. (…)
So perfekt Wainwright seine Stücke auch intoniert – kalt wirkt das in keinem Augenblick, immer wirft er sich mit dem stärksten Ausdruck, der größten Emotion hinein in sie, mit einem wunderbar wild-verträumten aufmüpfigen Schlendrian, und schwebt. (…)
Dann hält der Saal den Atem an und träumt, als er in der Zugabe Cohens ‚Hallelujah‘ beginnt, wieder am Flügel, in einer Version, die all die anderen großen Interpretationen dieses Songs noch übertrifft, jene von Jeff Buckley, jene von John Cale.“
   (Reutlinger General-Anzeiger)

„Stark und sofort in den Bann schlagend geraten ihm bereits die Auftaktnummern am Flügel (…)
Der famose Songwriter tankt sich quer durch sein Repertoire aus nun auch schon wieder exakt zwanzig Jahren. Kunterbunte Verhältnisse, klangfarbensatte Musik sowieso: Herrlich changiert Wainwright am Flügel zwischen angerauter Songwriterballade, Saloonklimperei und Chopin-verwandter Pianofantasie, leichthändig, filigran und betörend spielt er. Über allem schwebt seine extraordinäre Singstimme, voll, tremolierend und mit einem kunstvoll ungekünstelten Vibrato versehen. Ein Ereignis, immer wieder.“
   (Stuttgarter Zeitung)

„Ein überragendes Konzert des kanadisch-US-amerikanischen Superstars. (…)
Drei Faktoren machen Wainwrights Musik so anziehend. Erstens seine genialen, stets perfekt abgewogenen, schön konstruierten Kompositionen. Zweitens eine Stimme, die
mit unangestrengtem,
nie überkandideltem Tremolo alle umarmt, alle teilhaben lässt
und so Intimität erzeugt. Und drittens: Er lässt sich tief in die Seele schauen.“   (Schwäbisches Tagblatt)

Es ist dieses sonore, kraftvolle Timbre, für das Rufus Wainwright steht, und das immer auch irgendwie Drama, große Gesten verlangt. In der Elbphilharmonie hat der kanadische Sänger am Freitag die passende Bühne gefunden (…) Immer auch gestisch untermalend, keineswegs exaltiert, vielmehr reinstes Gefühl, ein körperlich wie stimmliches Fließen in die Musik hinein - genau diese Intensität zeichnet Wainwright aus. (…) Standing Ovations.“  
(Hannoversche Allgemeine)

„Wainwright oder McGarrigle ist dein Name? Dann hast dub eine Gitarre im Arm oder sitzt auf einem Klavierhocker, und wenn nicht, machst du Notizen zu den Lyrics für den nächsten Song. Rufus Wainwright, Spross einer Musikerdynastie, stand schon im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal auf der Bühne. (…) Darunter liegt eine romantische, jungenhafte Stimme – und der selbstvergessene Klang, mit dem ein verheirateter Mann mittleren Alters den Chorknaben in sich aufsteigen läßt, ist es der seine Fans verrückt macht.“   (Frankfurter Allgemeine Zeitung)