Fuego Colectivo

Erschienen bei:  VÖ: 11/2026)
Besetzung:  Rebeca Lane Audry Funk Masta Quba DJ (t.b.a.)

Fuego Colectivo

Rebeca Lane - Audry Funk - Masta Quba

Nach ihren erfolgreichen Europatourneen mit den Projekten “Somos Guerreras” (2019) und “Cuarentonas y Dabrosas” (2025) bündeln Rebeca Lane (Guatemala), „eine der angesagten Rapperinnen der Region“ („taz“), und Audry Funk (Mexiko), die in Mittelamerika und zunehmend auch in den USA eine große Nummer unter den Raperas ist, erneut ihre Kräfte. Diesmal zusammen mit Masta Quba, einer mexikanischen Rapera, die in Katalonien lebt.
„Fuego Colectivo“ ist das Projekt, das die drei Musikerinnen zusammen mit einem DJ 2027 nach Europa bringen werden.
 
Fuego Colectivo ist das gemeinsame Musikprojekt von Rebeca Lane, Audry Funk und Masta Quba. Als drei führende Stimmen des lateinamerikanischen Hip-Hop haben sie zusammengefunden, um gemeinsam etwas Neues zu erschaffen. Im November 2026 veröffentlichen sie – nach diversen vorab erschienenen Singles – ihr Debütalbum „Fuego Colectivo“. Das Projekt widmet sich unter anderem Themen wie der Organisation von Gemeinschaften, Gesellschaftskritik und der Hoffnung als politischer Praxis.  Fuego Colectivo ist mehr als nur die Summe dreier Einzelkarrieren; das Projekt schafft eine gemeinsame musikalische Sprache, in der Rap auf Reggae, Cumbia und andere lateinamerikanische Rhythmen trifft. Gemeinsam gestalten sie ein Live-Erlebnis, das die Kraft des Kollektivs feiert, ohne dabei die Stärke und Individualität der einzelnen Stimmen zu opfern.

Obwohl Rebeca Lane, Audry Funk und Masta Quba bereits zuvor gemeinsam auf der Bühne standen und in verschiedenen Kontexten zusammengearbeitet haben, hebt  „Fuego Colectivo“ ihre künstlerische Verbindung auf eine neue Ebene: Es handelt sich um eine gemeinsam konzipierte und entwickelte Live-Show, in der jeder Song Teil einer neuen Erzählung wird. Die Show vereint Kompositionen ihres neuen Albums mit einer Auswahl prägender Songs aus ihren jeweiligen Solokarrieren. Dank einer dynamischen und zugleich intimen Inszenierung bietet das Konzert sowohl energiegeladene Momente als auch Raum für Dialog, Party und Verbindung zum Publikum. Mit einer faszinierenden Show voller Spontaneität und ihrer Botschaft feministischer Stärke schaffen die Musikerinnen ein Erlebnis, das das Publikum dazu einlädt, mit der Kraft des kollektiver Erfahrung gemeinsam zu singen, zu tanzen und, ja, auch nachzudenken.
 
Rebeca Lane, Audry Funk und Masta Quba teilen ein gemeinsames Verständnis von  Hip-Hop: als Instrument für künstlerisches Schaffen, Erinnerungsarbeit, Bildung und gesellschaftlichen Wandel. Ihre Wege – ausgehend von Guatemala, Mexiko, New York und Katalonien – haben sich auf Bühnen, bei Kooperationen und in gemeinschaftlichen Prozessen gekreuzt und laufen nun im „Fuego Colectivo“ zusammen. Während jede Künstlerin ihre eigene künstlerische Identität bewahrt, schafft das „Fuego Colectivo“ eine neue, gemeinsame Stimme, in der ihre Unterschiede als Quelle kreativer Kraft verschmelzen.

 
Die drei Musikerinnen sind großartige Live-Performerinnen, die ihre hintergründigen Lyrics mit starker Bühnenpräsenz zum Besten geben. Neben den Konzerten bieten sie auch Workshops und Talks an (Audry Funk z.B. hat eine lange Workshop- und Lecture-Geschichte, u.a. an Harvard, UCLA oder dem Lehman College). Ihre Themen – ob auf der Bühne oder in Workshops – sind Feminismus, soziale Gerechtigkeit und Antirassismus.
 
„Rebeca Lane, Audry Funk und Masta Quba bilden ein feministisches Bündnis, das sich den Gesetzmäßigkeiten der Musikindustrie widersetzt.“ (Rolling Stone)
 
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 Die Musikerinnen sind Gründerinnen der in Lateinamerika sehr erfolgreichen  feministischen Kampagne „8M Todo el Año“, bei der zu „Solidarität gegen die Algorithmen“ aufgerufen wird:
„Künstlerinnen wie Rebeca Lane, Audry Funk, Masta Quba und andere haben ihr Leben der Aufgabe gewidmet, die Forderungen von Frauen nach einem würdevollen Leben in Musik zu übersetzen. Ihre Musik wird oft als feministischer Rap bezeichnet, doch auch Hip-Hop, Funk, Reggae, Reggaeton und andere Musikstile fließen darin ein,“ erklärt das Magazin „ojalá“.  „Sag mir nicht, was ich tun soll; sag mir nicht, wie ich mich bewegen soll“, singt Rebeca Lane in ihrem Lied „Libre, Atrevida y Loca“ [„Frei, mutig und verrückt“], das bei feministischen Kundgebungen, Demonstrationen und Partys fest zum Repertoire gehört.
 
„Im April 2025 starteten Lane, Funk und Quba eine Kampagne, um Menschen zu ermutigen, ihre Songs nicht nur am Internationalen Frauentag, sondern auch am 8. jedes Monats zu hören. Sie erstellten die Playlist „8M All Year Long“ auf Spotify und nutzten die sozialen Medien, um die Hörer zu bewussten Hörentscheidungen zu drängen. Sie möchten ihren Fans zeigen, dass sie als Künstler auch die Solidarität brauchen, die sie im Gesang feiern. ‚Unterstützen Sie uns einen Tag im Monat und helfen Sie uns, die Auslöschung zu bekämpfen, die sie uns aufzuzwingen versuchen‘, sagt Lane im Interview.  ‚Wir rufen die Menschen dazu auf, diese Musik einmal im Monat zu hören und damit ihre Kameraden und alle zu unterstützen, die uns auf Märschen und an so vielen anderen Orten begleitet haben.‘“ (ojalá)
 
„Die Lieder aller drei Künstlerinnen handeln zudem von Träumen, Zärtlichkeit und Widerstand. Sie treten für ‚Sisterhood‘ein – und genau diese fordern sie nun auch ein.  Als unabhängige Künstlerinnen stehen sie vor einer doppelten Herausforderung: den tiefgreifenden Ungleichheiten, denen sie aufgrund ihres Geschlechts ausgesetzt sind, sowie der Marginalisierung in der kommerziellen Musikindustrie.“ (ojalá)
 
„Rap- und feministischer Widerstand gegen eine unersättliche Industrie: Für einen 8. März, der das ganze Jahr andauert! (…)
Rebeca Lane, Audry Funk und Masta Quba bilden ein feministisches Bündnis, das sich den Gesetzmäßigkeiten der Musikindustrie widersetzt – mit dem Ziel, den 8. März zu einem Akt des täglichen Widerstands zu machen.“
(Rolling Stone en Español, 6.3.2026)